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Mit Stereo - zusammengesetzte Worte bezeichnen Dinge, Gegebenheiten oder Techniken, die das Merkmal aufweisen, dass etwas räumlich dargestellt wird. Die Vorsilbe Stereo (griech.) bedeutet fest, räumlich, körperlich.
Im einfachsten Fall erfolgt die horizontale Abbildung hauptsächlich durch Pegel- und/oder Laufzeitunterschiede der beiden Kanäle mit zwei Lautsprechern.
Die Abbildung der Tiefenstaffelung beruht auf Ausnutzung von frühen Reflexionen und auf Klangverfärbungen durch Blauertsche Bänder, um bei der Abbildung "diffus und präsent" herauszuarbeiten und räumliche Tiefenabbildung mit dem Verhältnis von Direktschallanteilen und Diffusschallanteilen sowie Pegeldifferenzen herauszustellen. |
Um einen stereophonen Klangeindruck zu erleben, müssen eine Reihe von Bedingungen erfüllt sein, die in normalen Haushalten fast nie anzutreffen sind.
Beide Boxen sollten etwa gleich weit von Rück- und Seitenwand entfernt stehen
Ein Extrembeispiel sind tragbare "Stereo"-Geräte ("Ghettoblaster"), bei denen sich die Lautsprecher fest eingebaut lediglich 20-30cm voneinander entfernt befinden. Zwar ist die Wiedergabe theoretisch stereophon, jedoch müsste der Zuhörer, um dies zu bemerken, seinen Kopf unmittelbar vor das Gerät halten.
Bei Popmusik-Studioproduktionen werden die einzelnen Elemente, Tracks genannt, also Gesang, verschiedene Instrumente usw. getrennt voneinander und nacheinander aufgenommen. Bei der Abmischung des Materials wird dann für jeden Track mittels des "Pan"-Reglers (Pan=Panorama) die Position im Stereobild eingestellt.
Für den Gesang ist es üblich, diesen genau in der Mitte zu positionieren, d. h. die Stimme erklingt aus beiden Lautsprechern gleich laut. Zusätzlich kann ein künstlicher Raumklang (Hall) hinzugemischt werden. Auf diese Weise hergestellte Aufnahmen sind streng genommen keine Stereophonie im oben beschriebenen Sinn. |
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Stereoanlage, HiFi-Anlage oder schlicht Anlage bezeichnet Geräte zur Musikbeschallung in Wohnungen oder Partyräumen.
Für größere Veranstaltungen verwendet man Beschallungsanlagen. |
Stereophone Schallplatten wurden seit 1958 verkauft, der Rundfunk strahlt in der Bundesrepublik seit 1963 stereophone Sendungen aus. Seit derselben Zeit sind auch stereofähige Plattenspieler, Rundfunkempfänger und Tonbandgeräte erhältlich.
Von Stereoanlagen im modernen Sinne (Einzel- oder Kombigeräte mit getrennt aufstellbaren Lautsprechern) kann man ab der ersten Hälfte der 1960er Jahre sprechen.
Quellenkomponenten sind für das Auslesen des (analogen oder digitalen) Tonsignals zuständig.
Bei digitalen Quellen wie CD- oder MiniDisc-Spieler, MP3-Player, DVD-Player, Digital Audio Tape und digitalen Tunern muss das analoge Signal mittels eines Digital-Analog-Wandlers wiederhergestellt werden. Dieser kann in den Komponenten integriert sein oder als eigenständige Komponente vorliegen.
Anstatt des integrierten Verstärkers findet teilweise auch eine Trennung in eine Vor- und Endstufe statt. Daneben gibt es noch sogenannte Receiver, eine Kombination aus Verstärker und Tuner. Außerdem besteht die Möglichkeit, etwa durch Equalizer den Klang anzupassen. |



