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Spiele

Konsolen-Spiel: Bezeichnung für auf Spielkonsolen laufende Computerspiele. Spielkonsolen waren die Nachfolger der Telespiele, und das Software-Angebot basierte in den frühen 1980ern häufig zu einem großen Teil auf Umsetzungen von für Arcade-Automaten geschriebenen Spielen.

 

Japanische Firmen haben in den späten 1980ern durch die Einführung von Spielfiguren wie Super Mario und Sonic ein charakterisches, wiedererkennbares Erscheinungsbild von Konsolen-Spielen geprägt.

 

 Da Konsolen-Spiele auch für andere Plattformen vermarktet und umgekehrt für Konsolen auch für andere Plattformen entwickelte Spiele angeboten werden, ist diese Untergruppe der Computerspiele nicht fest umrissen.

 

Videospiel: Häufig als Synonym für Konsolen-Spiel verwendet, hebt die Bezeichnung Videospiel nur die visuelle Ausgabe der Spielhandlung auf einem Monitor hervor.

 

 Fast alle Computerspiele sind Videospiele, auch wenn es als barrierefreie Spiele seit einiger Zeit auch Audiospiele mit rein akustischer Ausgabe gibt, die auch von Blinden und stark Sehbehinderten gespielt werden können.

E-Game: (auch: eGame oder EGame als Abkürzung für „Electronic Game“) wird immer häufiger als zusammenfassender Oberbegriff gleichermaßen für Konsolen-basierende Videospiele und PC-Computerspiele verwendet.

Man teilt die Spiele am besten ein in :

 

Bewegungsspiele, zu denen unter anderen die Ball-, Kugel-, Kegel-, Versteck- und Fangspiele gehören,
Ruhespiele, die der Schärfung der Beobachtung und der Aufmerksamkeit und der Betätigung des Geistes dienen.

 

 Die meisten unserer sogenannten Gesellschaftsspiele, dazu auch Karten-, Brettspiele usw. gehören zu diesem Typus,
Wettkampfspiele, die das sich Messen mit den Fähigkeiten anderer zum Ziel haben.

 

 Schon im Spätmittelalter trat, hauptsächlich in den Städten, das Spielen um Geld in den Vordergrund. Diese Entwicklung hat sich in den vergangenen Jahrzehnten auch auf klassische Spiele ausgedehnt, sodass die Teilnahme an ihnen nicht in jedem Fall als Spielen im eigentlichen Sinn anzusehen ist. Spiele, insbesondere Glücksspiele, die lediglich zu dem Zweck betrieben werden, um finanzielle Gewinne zu erzielen, fallen nicht unter diesen Begriff des Spiels.

 

So ist das Betreiben von Schach oder Backgammon nicht als spielerisch zu werten, wenn es dem Berufsspieler zum Gelderwerb dient. Andererseits wird Roulette zum Strategiespiel, indem sich passionierte Dauerspieler an diesem Spiel der "ständigen Herausforderung des Zufalls wegen" beteiligen und an ihren Jetonergebnissen lediglich Erfolg oder Misserfolg ihres taktischen Vorgehens messen.

 

 Somit sind die Grenzen der Einordnung in eine Kategorie grundsätzlich fließend und oft von der Grundeinstellung des Spielers und von den Rahmenbedingungen abhängig.

Meist hat das Spiel(en) auch zwanglosen Charakter, doch kann der so genannte Spieltrieb des Menschen in eine Sucht ausarten.

 

Spielerische Tätigkeiten sind ihrem Wesen nach nicht der Arbeit, sondern der Freizeit zugeordnet und dienen in der Regel dem lustbetonten Zeitvertreib des Spielers oder einer Spielgesellschaft.

 

Durch die Vernetzung von Spielerterminals zu einer Plattform erhöht sich die Anzahl der an einem Spiel Beteiligten, um den Reiz der Teilnahme am Spiel zu erhöhen. Durch die heutigen technologischen Möglichkeiten hinsichtlich der kommunikativen Datenübertragung und im Rahmen interaktiver Inhalte der spielspezifischen Software, spielen bis zu mehrere Tausend Spieler auf weltweit für jedermann zugänglichen Servern im Internet.

Spielzeug

Jedem Kind ist die Neugier und Lust zum Spiel angeboren. Sie wird entwicklungspsychologisch als die Haupttriebkraft der frühkindlichen Selbstfindung und späteren Sozialisation des Menschen angesehen.

 

Danach reflektiert, erforscht und erkennt der Mensch die Welt zuerst im Kinderspiel. Den Wert des Spiels erkannten schon die Gesetzgeber und Philosophen des Altertums.

 

Später ist es vor allem durch Jean-Jacques Rousseau und die Pädagogen Johann Heinrich Pestalozzi und Friedrich Wilhelm August Fröbel auch erzieherisch zur Geltung gekommen.

 Die Bewegungsspiele haben auch das Turnen, insbesondere das Schulturnen stark beeinflusst.

 


Ein Spielzeug ist ein Gegenstand, Gerät, oder ein angefertigtes Spiel, mit dem vor allem Kinder spielen. Ein Spielzeug wird um seiner selbst willen geschätzt, bzw. wegen der Freude am Spiel (Spieltrieb), das es ermöglicht.

 

Im Handel allgemein und über die verschiedenen Betriebsformen des Handels vertriebenes Spielzeug wird unter dem Begriff Spielwaren zusammengefasst.

 


Im Unterschied etwa zu einem Werkzeug, dessen Zweck primär in der Herstellung eines anderen Dinges liegt, liegt der Zweck des Spielzeugs vor allem in ihm selbst. Ein Spielzeug dient dem Erwerb und Erlernen verschiedener Fertigkeiten und Fähigkeiten.

 

 Bei Kindern dient es auch zur Vorbereitung ihrer Geschlechterrolle und ihrer Sozialisation in der Gesellschaft. Mit Spielzeugen werden bestimmte Vorgänge des Alltages nachgeahmt und nachgespielt. Schon seit Urzeiten werden Spielzeuge von Kindern verwendet. 

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