| Pferdesport |
Pferdesport ist hauptsächlich Reitsport. Beim Reiten sitzt der Reiter nicht passiv auf dem Pferd, sondern geht aktiv mit der Bewegung des Pferdes mit. Das Pferd wird dabei durch Gewichtsverlagerung, Schenkeldruck und Zügelführung, so genannte Hilfen, dirigiert. Auch die Stimme ist eine hervorragende Hilfe für das Pferd, sie ist allerdings bei Dressurturnieren nicht zulässig. In Deutschland gibt es schätzungsweise 1,6 Millionen Reiter.
Dressurreiten ist Olympische Disziplin ausgetragen in der Klasse S Aufgaben Grand Prix, Grand Prix Spezial und Grand Prix Kür. Die Kür ist ein Publikumsmagnet und wird immer bedeutender in allen Klassen.
Springreiten ist das Überwinden von Hindernissen zu Pferde. Es erfordert vom Reiter viel Geschicklichkeit, Balance, Rhytmusgefühl und präzise Einwirkung der Reiterhilfen, um ein Pferd korrekt über ein Hindernis zu reiten.
Die Schwierigkeit beim Springreiten besteht darin, ein Pferd an den Sprung so heran zu reiten, dass das Pferd beim Absprung eine optimale Flugkurve entwickeln kann. Das Pferd darf also nicht zu dicht vom Hindernis abspringen und auch nicht in zu großer Entfernung.
Als Faustregel gilt, dass der Abstand vom Hindernis beim Absprung etwa der Höhe des Hindernisses entsprechen sollte. D. h. bei einer Hindernishöhe von 1,20 m sollte das Pferd ca. 1,20 vor dem Hindernis abspringen können.
Das Westernreiten ist eine aus dem amerikanischen stammende Reitweise, die sich stark an den Erfordernisse der Arbeit zu Pferde anlehnt, zu der es Prüfungen in unterschiedlichen Disziplinen und Schweregraden gibt.
Wichtigste Disziplin des Westernreitens ist das Reining, die Westerndressur. Die schwerste ist aber das Superhorse. Hier werden Elemente aus Reining, Trail, Westernriding und Western Pleasure gefordert. |



