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Fast jeder Deutsche kauft inzwischen Waren im Internet. Jedes Jahr erzielt der elektronische Versandhandel einen Umsatzrekord. Immer mehr Käufer erkennen täglich die Vorteile des Online-Shoppings. Einkaufen im Internet kann bequem und günstig, aber auch gefährlich und teuer sein. Nicht jeder Online-Händler ist seriös, nicht jeder Preis ist der billigste und nicht jedes Bezahlverfahren ist sinnvoll. Hier wird in fünf Schritten gezeigt, was Einsteiger wissen müssen und worauf Profis achten sollten.
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Info @ Shopping - Einkaufen im Internet
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Stepp 1
Der Kauf im Internet ähnelt dem Shoppen in den Straßen. Wer in seiner Stadt ein Buch kaufen will, geht in den Buchladen. Genauso funktioniert es auch im Internet: Wer online ein Buch bestellt, geht meist zum größten Onlinebuchhändler. Unentschlossene können auch im Internet bummeln: in den so genannten Shoppingportalen wie harmony63.de. Wer weiß, was er kaufen will, muss also nur noch den passenden E-Shop finden. Dabei helfen zum Beispiel Preissuchmaschinen . Einfach den Produktnamen eingeben und nach dem billigsten Angebot schauen.
Vorteil - Wer weiß, was und wo er kaufen will, kauft online meist schneller und günstiger. Allerdings müssen Käufer warten, bis die Ware per Post kommt. Weiterer Vorteil: Etwa bei "ebay" bieten Verkäufer Raritäten oder Spezialware, die Suchende ansonsten sehr schwierig und selten in ihrer Nähe finden würden.
Nachteil - Beim klassischen Shoppen können sich Käufer „treiben“ lassen. Sie können die Ware anfassen und anschauen. Das ist im Internet so nicht möglich.
Stepp 2
Ist der Surfer auf einen günstigen Laden mit seinem Produkt gestoßen, muss er zunächst checken, ob der gefundene Shop seriös ist. Bei bekannten, großen Internetshops ist klar, dass hier in der Regel keine Abzocker am Werk sind. Schwieriger zu beurteilen: die Seriösität von kleinen, unbekannten Händlern. Hinreichende Kriterien für Seriösität gibts nicht. Aber einige Indizien können darauf hindeuten, dass der Kunde dem Händler vertrauen kann. Deshalb sollten Käufer die Sicherheit prüfen: Anschrift mit Straße, Hausnummer und Ort, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Ansprechpartner und am besten ein Gütesiegel sollten angegeben sein. Achtung: Das „Bewertungsprofil“ eines Anbieters bei "ebay" ist kein Garant für Sicherheit.
Vorteil - Wer bereits häufiger bei Online-Händlern bestellt hat, dort registriert ist und keinerlei Probleme hatte, kann sehr bequem einkaufen.
Nachteil - Bei neuen, kleinen Online-Händlern kostet der Seriösitätscheck Zeit. Außerdem werden einige Käufer so lange misstrauisch sein, bis sie das Produkt bekommen haben.
Stepp 3
Wer etwas kauft, schließt einen Vertrag ab. Egal, ob er im Internet oder im Laden nebenan einkauft. Die Rechte und Pflichten des Verkäufers und Käufers sind in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) geregelt. Den Bestellvorgang im Online-Shop können Käufer meist erst abschließen, wenn sie durch ein Häkchen bestätigen, dass sie mit den AGB einverstanden sind. Das Häkchen sollte niemand setzen, ohne die AGB überflogen und ausgedruckt zu haben. „Gute“ AGB sind einfach und verständlich formuliert. Geschäftsbedingungen die gegen das Gesetz verstoßen sind unwirksam. Unseriöse Händler haben nicht nur lange und komplizierte AGBs, sondern verstecken häufig beim Bestellvorgang später hinzukommende Kosten für Transport, Mehrwertsteuer oder Bezahlart. Doch es geht auch anders: Vollständiger verzicht Auf AGB's. Dann gelten die verbraucherfreundlichen Bestimmungen: die des Bürgerlichen Gesetzbuches.
Vorteil - In ordentlichen Online-Shops können Käufer die Allgemeinen Geschäftsbedingungen direkt während des Bestellvorgangs lesen. Im Laden um die Ecke müssen die AGB ebenso für den Käufer einzusehen sein. Doch dies ist selten der Fall und in der Regel liest sie auch niemand.
Stepp 4
Wer online kauft, hat im besten Fall fünf Möglichkeiten zu bezahlen: per Rechnung, Lastschrift, Nachnahme, Kredit oder Geldkarte. Das Lastschriftverfahren ist für den Verkäufer am günstigsten und für den Käufer am bequemsten. Hier gibt es auch wieder zwei Möglichkeiten: Entweder gibt der Kunde einmalig seine Kontodaten an, sodass bei jeder neuen Bestellung der Betrag vom Konto abgebucht wird. Oder der Kunde trägt bei jedem Onlinekauf seine Bankdaten erneut ein. Beim Lastschriftverfahren hat der Kunde mindestens sechs Wochen lang das Recht, bei seiner Bank die Abbuchung rückgängig zu machen. In allen Fällen ist die Übergabe von Daten nur dann sicher, wenn ein „https“-Link erscheint, also die Adresse in der Browserleiste mit „https://“ beginnt. Zusätzlich zeigt der Browser in der unteren Leiste ein Schlüsselsymbol.
Vorteil - Bei Rechnung und Lastschrift kann der Käufer sein Geld „zurückhalten“, bis er die richtige und unversehrte Ware bekommt. Bei Ärger mit der Ware muss er nicht seinem Geld hinterher rennen.
Nachteil - Anders als bei Bargeldzahlungen besteht beim Online-Kauf immer das Restrisiko eines Datenklaus. Dies ist allerdings sehr gering, wenn das Shopping-Portal neueste Verschlüsselung einsetzt. Zum Beispiel bietet Ihnen STIFTUNG WARENTEST online die Möglichkeit die Sicherheit des Onlineshops zu checken.
Stepp 5
Der wichtigste Schritt ist: Der Käufer muss die Ware auch wirklich bekommen. Im Gegensatz zum „wirklichen“ Einkauf geschieht das ausschließlich per Paketdienst. Dabei können auf den Käufer böse Überraschungen warten. Vielleicht kommt das Päckchen nicht an, vielleicht hat der Verkäufer es gar nicht losgeschickt, und vielleicht ist das Bestellte unterwegs kaputt gegangen. Möglich ist zwar alles, der Käufer hat aber sehr gute Möglichkeiten , Recht zu bekommen. In der Regel hat nämlich der Online-Händler die Beweislast, wenn die Ware kaputt oder gar nicht ankommt.
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